Podiumsdiskussion: Woher kommt die Wut von Rechts?

Podiumsdiskussion: Woher kommt die Wut von Rechts?

Die Bürgerinitiative „Hamm´se Zivilcourage", die Stadtteilinitiative Hamm und die Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg laden ein zur Podiumsdiskussion mit Bettina Gaus (TAZ) und Ingar Solty (RLS Hamburg):
- Woher kommt die Wut von Rechts?
- Welche Gefahr stellt der Populismus in den USA und Europa wirklich dar?
- Und wenn ja: Mit welchen Argumenten können wir für eine offene Gesellschaft eintreten??

am Dienstag, den 16. Mai im Kulturladen Hamm Carl-Petersen-Straße 76, bei der Shell-Tankstelle um 19.00 Uhr
Eintritt frei, Spenden für Hamm´se Zivilcourage erbeten
Kontakt: Buchhandlung Seitenweise Tel.: 201 203
Kulturladen Hamm Tel.: 18 15 14 92

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Hammer Ostern

Wir wünschen euch frohe Ostertage!
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Leo Lausemaus Puppentheater im Hammer Park

Leo Lausemaus Puppentheater im Hammer Park

Nächste Woche kommt das Leo Lausemaus Puppentheater mit den schönsten Geschichten für die ganze Familie in den Hammer Park. Da hoffen wir mal auf bestes Wetter, und wenn nicht, das Zelt ist gut beheizt.

Also Familien, gleich vormerken und schon mal nach den Ermäßigungsflyern Ausschau halten…

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Das neue Kulturladen Programm April bis Juni 2017

Das neue Kulturladen Programm April bis Juni 2017

Liebe Freunde des Kulturladens und Stadtteilarchivs Hamm, 

Der Frühling hat begonnen! Nicht nur die Uhr wurde umgestellt, nein, mittlerweile fühlt sich es auch schon richtig nach Frühling an! Und falls es denn doch noch mal schlecht werden sollte, haben wir natürlich neben unserem großen Flohmarkt auf dem Gewerbehof auch noch einige Drinnenveranstaltungen. 

Das gesamte Programm von April bis Juni 2017 und alle Termine von unseren Dauerbrennern: Geschichtscafé, Hammer Runde, Nomiddag op Platt, Stadtteilrundgänge und, und, und gibt es hier...

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Ein Stein rollt über die Elbe: Ein Geschenk für Hamm!

Ein Stein rollt über die Elbe: Ein Geschenk für Hamm!

"Aus Verbundenheit zu ihrem Wohnort Hamm schenken die Bildhauerin Franziska Seifert und der Unternehmer Tim Cordts dem Stadtteil eine Steinskulptur. Die sitzende Figur aus Thüringer Sandstein wiegt 800 kg und wurde bereits auf einer Ausstellung in der Fabrik der Künste rund 150 Besuchern präsentiert. Die Stadtteilinitiative "Hamm' wir alles" war von Anfang an eingebunden und hat sich vor wenigen Tagen nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema zusammen mit der Künstlerin für einen Standort entschieden:

Der Standort U-Bahnhof Hammer Kirche soll durch die Skulptur aufgewertet werden. Hier ist eine Sitzbank als Gegenpol zur Figur angedacht. Die U-Bahn-Station liegt genau an der Geestkante zwischen Hamm-Süd und Hamm-Nord."

So steht es auf der Homepage von Franziska Seifert. Laut Hamburger Wochenblatt soll der Stein schon in diesem Sommer kommen:

http://www.hamburger-wochenblatt.de/borgfelde/lokales/skulptur-hammer-stein-kommt-d39313.html


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„Bürgerfest Ostseitengalerie" durch Veto der Jury ausgeschieden

Für Enttäuschung und Verwunderung bei den Initiatoren des „Bürgerfestes Ostseitengalerie" sorgte die Tatsache, dass ihr eingereichter Vorschlag nicht zu den 12 Gewinnern der Bürgerprojekte von "Deine Geest" gehört, obwohl es von vielen Bürgern gewählt worden ist. Der Anzahl der Stimmen nach, wäre es unter den Gewinnern gewesen. Der Grund: Die Jury hatte ein Veto gegen das Projekt eingelegt und damit das Voting der Bürger überstimmt. Damit wird das Projekt nicht im Rahmen dieser Förderung realisiert. Folgende Begründung hat die Jury für ihre Ablehnung genannt: „Die kalkulierten 150.000 Euro für ein einmaliges Bürgerfest werden – angesichts der Einmalwirkung des Projektes – als finanziell zu hoch eingeschätzt. Mit dem Bürgerfest würde man es möglicherweise nicht schaffen „Brücken" oder Problemstellen der Landschaftachse zu schlagen. Das Bürgerfest sei auf den bereits funktionierenden Abschnitt der Landschaftsachse konzentriert.(...)"


Nun wird den Initiatoren der "Ostseitengalerie" in Aussicht gestellt, das Fest auf andere Weise zu realisieren. Die Jury wolle die Initiative ermuntern, andere Fördertöpfe zu nutzen, um die von der Jury grundsätzlich als gut befundene Idee umzusetzen. Darüberhinaus sei zu prüfen, ob die Ideengeber in die Planung einer Eröffnungsfeier involviert werden können. Die Initiatoren führen nun Gespräche unter anderem mit der Behörde Umwelt und Energie, um die Möglichkeiten einer alternativen Finanzierung ihres Vorschlages zu prüfen.

Das komplette Protokoll der Jurysitzung:

Bürgermitwirkungsprozess „Deine Geest": Finales Voting
Protokoll der Jurysitzung am 26. Januar 2017 – Auswahl der zu fördernden Bürgerprojekte

Die Jurysitzung war das Finale eines mehrmonatigen Beteiligungs- und Qualifizierungsprojekts: Aus 233 Bürgerideen waren im Spätsommer des vergangenen Jahres bei einem ersten Bürger-/Jury-Voting 25 Projektkandidaten ausgewählt worden, die in der Folge ausgearbeitet werden sollten. Nach drei intensiven Qualifizierungsworkshops wurden die Kandidaten im Dezember 2016 ins Rennen um die Million geschickt. Zuerst waren die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Fünf Wochen lang konnten sie online und an fünf Wahlstationen ihre Favoriten auswählen. 1600 Menschen haben sich an dieser Wahl beteiligt. 
 Das Bürger-Votum war Grundlage für diese Jurysitzung am 26. Januar 2017. Die 13 stimmberechtigten Jurymitglieder waren aufgefordert wie die Bürgerinnen und Bürger ihre Favoriten zu benennen. Nach einer fünfstündigen Sitzung stand das Ergebnis fest: Zwölf Projekte haben es in die Förderung geschafft. Die Stimmverteilung zeigt, dass die Bürger- und Juryeinschätzungen fast deckungsgleich sind – eine gute Grundlage also für die nun beginnende Umsetzung der zwölf gewählten Projekte. Aber auch die Projekte, die es nicht in die folgende Umsetzung geschafft haben, gehen nicht verloren. Sie werden als Ideen- und Projektpool für das freiraumplanerische Gesamtkonzept der Landschaftssachse Horner Geest und für weitere Planungsverfahren genutzt.
Jurysitzung Datum: 26. Januar 2017 Uhrzeit: 10.00 Uhr – 15.00 Uhr Ort: Stadtteilhaus Horner Freiheit, Am Gojenboom 46, 22111 Hamburg
Ziel der Jurysitzung ist es, gemeinsam zu entscheiden, welche der 25 Bürgerprojekte für die zur Verfügung stehende 1 Million Euro umgesetzt werden sollen. Eine Grundlage für die Entscheidung lieferte das vorangegangene Bürger-Voting. Bürger- und Jury-Voting machen jeweils 50 % des Gesamt-Votings aus.
Teilnehmer Stimmberechtigt waren folgende Personen:
Verwaltung und Zuwendungsgeber
•Bezirksamt Hamburg-Mitte: Markus Weiler
•Bundesinsitut für Bau, Stadt und Raumforschung: Bastian Wahler-Zak
•Behörde für Umwelt und Energie: Klaus Hoppe
Politische Vertretungen:
•CDU: Kathrin Zühlsdorf
•Die Linke: Maureen Schwalke
•Bündnis 90 / Die Grünen: Michael Osterburg
•SPD: Tobias Piekatz
Beiräte:
•Beirat Billstedt-Horn: Dieter Rönfeldt •Stad[eilbeirat St. Georg: Susanne Rautenberg
Externe Fachleute:
•HafenCity Universität Hamburg: Prof. Michael Koch
•Hunck+Lorenz, Hamburg: Heike Lorenz •Superurban, Hamburg: Norbert Nähr
•bgmr, Berlin: Dirk Chris6ansen (in Vertretung von Prof. Antje Stokman)
Weitere Teilnehmende:

Verwaltung und Zuwendungsgeber:
•Bezirksamt Hamburg-Mitte: Friedo Hauff, Sabine Lechler, Ulrike Pelz
•Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen: Dr. Claudia Köster
•Behörde für Umwelt und Energie: Dr. Cornelia Peters, Cordula Rasuli, Marie Hliwa, Navneed Kaur
Politsche Vertretungen:
•CDU: Gerhard Imholz
•Bündnis 90 / Die Grünen: Maxie Beetz

•urbanista, Hamburg: Dr. Julian Petrin (Moderation), Tristan Lannuzel (bis 14.50 Uhr), Johannes Hanisch
1. Begrüßung (10.00 Uhr) Einleitung
•Herr Hoppe eröffnet die Jurysitzung mit einleitenden Worten und der Einordnung der Jurysitzung in das Gesamtverfahren. Herr Weiler begrüßt die Runde der Jury aus Sicht des Bezirks Hamburg-Mice, Herr Osterburg spricht einleitende Worte aus politscher Sicht. Abschließend begrüßt Herr Wahler-Zak als Vertreter des Fördermicelgebers die Jury-Runde.
Wahlverfahren
•Herr Petrin übernimmt die Moderation und erläutert die Tagesordnung und das Wahlverfahren, bei dem – wie in der ersten Bürger-/Jury-Entscheidung – eine Überlagerung von Bürger- und Juryvotum erfolgt.
•Die Besonderheit dieser Wahlrunde: Für jeden Stadceil soll mindestens ein Projekt gewonnen werden. Deshalb wird nach der Überlagerung von Jury- und Bürgervoting ermittelt, welche Projekte in den fünf beteiligten Stadtteilen jeweils auf dem ersten Platz liegen. Diese Projekte sind unabhängig von der erzielten S6mmenanzahl gesetzt – auch wenn beispielsweise das Top-Projekt in Stadceil A weniger Stimmen hat als der zweite Platz in Stadtteil B. Zusätzlich zu diesen Top-Fünf werden so viele Projekte mit in die Förderung genommen, bis die kumulierte Summe aller Projekte eine Million Euro beträgt.
•Herr Petrin weist darauf hin, dass Abstimmungen generell mit einfacher Mehrheit entschieden werden. Eine Ausnahme ist das Veto-Recht, für das eine Zweidricelmehrheit benötigt wird.
2. Vorstellung der Projektkandidaten und des Bürger-Votings (10.30 Uhr)
• Alle 25 Projektkandidaten werden von Herrn Petrin ausführlich vorgestellt. Offene Fragen der Jurymitglieder werden durch Verwaltungskräfte der Behörde für Umwelt und Energie, des Bezirks Hamburg-Mice oder durch das Team von urbanista beantwortet. Am Ende der Projektvorstellung wird das Ergebnis des Bürger-Votings vorgestellt (siehe Tabelle am Ende des Protokolls).
3. Voting Jury / Diskussion / Veto (13.20 Uhr)
•Die Jury ist in einer ersten Abstimmung aufgefordert, ein vorläufiges Meinungsbild zu erzeugen, indem jedes Jurymitglied Projekte für eine Million Euro auswählt.
•Vor dem Voting weist Herr Wahler-Zak darauf hin, dass im weiteren Prozess unbedingt die Trägerschaft der Projekte geklärt werden müsse. Die ausgewählten Projekte sollten eine Dauerhaftigkeit von zehn Jahren erreichen, um den Förderbedingungen des Bundes ohne Probleme zu entsprechen. Temporäre Projekte wie z. B. Feste/Aktionen etc. sind davon ausgenommen. •Nach der Durchführung der ersten Abstimmungsrunde werden Bürger- und Jury-Votum aufaddiert. Das Ergebnis des Jury-Votings zeigt, dass Bürger und Jury eine ähnliche Auswahl von Projektkandidaten favorisieren (siehe Voting-Tabelle auf Seite 8).
•Durch die Überlagerung von Bürger-Voting und erstem Stimmungsbild der Jury ergeben sich Veränderungen in Bezug auf die Auswahl der zu fördernden Projekte.
•Projektkandidat #125 „Kinder.Jugend.Rad.Werk Horn" rückt nach hinten und fällt aus dem Bereich der zu fördernden Projekte hinaus.
•Projektkandidat #92 „Markt und Kultur vor der Horner Freiheit" rückt von Platz 11 vor auf Platz 8 und damit in den Bereich der zu fördernden Projekte vor.
•Projektkandidat #17 „Geschmacksträger" rückt von Platz 15 auf Platz 9 und damit in den Bereich der zu fördernden Projekte vor.
•Projektkandidat #146 „Spray & Dance" rückt von Platz 22 auf Platz 11 und damit in den Bereich der zu fördernden Projekte vor. •Nach der Vorstellung des vorläufigen Ergebnisses der ersten Abstimmung äußern sich die Jurymitglieder und Fachexperten in einer offenen Diskussion zu allen Projekten. Dabei werden – neben der qualitatven Einschätzung zu den Projekten – Empfehlungen und Vetos ausgesprochen.
Empfehlungen •Das Projekt #146 „Spray & Dance" wird aufgrund seiner Grundidee, einen Ort für Jugendliche zu schaffen, als besonders förderfähig empfunden. Der Name und die Ausführung des Projekts müssten allerdings mit der Zielgruppe, den Nachbarn und bereits bestehenden Instiutionen wie der Wichern-Schule, der HipHop-Akademie und anderen Jugendtreffs gemeinsam entwickelt werden. Bei der Umsetzung des Projekts müsse geklärt werden, wie man einen Raum schaffen kann, den die verschiedenen Altersgruppen der Jugendlichen annehmen und neu gestalten können, ohne ein friedliches Wohnen der direkten NachbarschaL zu stören. Außerdem sei zu klären, wie gewährleistet werden kann, dass verschiedene „Kümmerer-Generationen" den Ort akzeptieren und annehmen.
•Als Förderprojekt des Bundes bestehen bei allen Projekten hohe Anforderungen an die baukulturelle Qualität und Gestaltung. Der Fördermittelgeber und große Teile der Jury sehen bei diesem Projekt noch deutliche Verbesserungsbedarfe im freiraumplanerischen Entwurf und bei der Materialverwendung. Eine überarbeitete Gestaltung soll Jugendliche ansprechen und innovative Akzente jenseits von Betonwänden und -placen setzen.
•Bei der Standortwahl des Projekts ist zudem zu prüfen, ob der Schulhof der Wichern-Schule evtl. in Frage kommt, wenn dieser für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.
Vetos
•Für das Beschließen eines Vetos gelten folgende Regeln: Jedes Jurymitglied kann ein Veto für ein Projekt anmelden und muss dieses begründen. Nach gemeinsamer Diskussion des Vorschlags wird in der Jury abgestimmt. Damit das nominierte Projekt mit einem Veto belegt wird und aus der Auswahl der Projekte ausscheidet, müssen mindestens neun von dreizehn Jurymitgliedern (Zweidrittelmehrheit) für das Veto stimmen.
•Zwei Projekte werden im Laufe der Diskussion für ein Veto nominiert:
1. #90 „Bürgerfest Hamburg Ostseitengalerie" Das Projekt wird grundsätzlich als gute Idee gewürdigt. Folgende Bedenken werden geäußert:
•Die kalkulierten 150.000 Euro für ein einmaliges Bürgerfest werden – angesichts der Einmalwirkung dieses Projekts – als finanziell zu hoch eingeschätzt.
•Ähnliche Feste seien bereits für ein deutlich geringeres Budget organisiert worden.
•Mit dem Bürgerfest würde man es möglicherweise nicht schaffen, „Brücken" über Problemstellen der LandschaLsachse zu schlagen. Das Bürgerfest sei auf den bereits funktionierenden Abschnitt der Landschaftsachse konzentriert.
•Es werden außerdem Bedenken angemeldet, dass dieses Projekt die Landschaftsachse nicht als Frei- und Erholungsraum fördern würde. Das Ziel, die Landschaftsachse nachhaltig zu verändern und ein Projekt für alle Anwohnerinnen und Anwohner der Landschaftsachse zu schaffen, werde durch das Projekt nicht ausreichend erreicht. Die thematische Verknüpfung des Bürgerfests mit dem Freiraum der Landschaftsachse ist nicht hinreichend ausgearbeitet. Die Abstimmung erfolgt mit folgendem Ergebnis:
•12 Stimmen für das Veto
•1 Stimme Enthaltung
Zusammenfassung
•Die Jury macht für dieses Projekt von ihrem Veto-Recht Gebrauch.
•Das Projekt „Bürgerfest Hamburg Ostseitengalerie" wird somit nicht mit der Förderung realisiert.
•Es sei jedoch zum einen zu prüfen, ob die aktiven Ideengeber in die Planung einer Eröffnungsfeier involviert werden können. Zum anderen sei zu prüfen, ob es andere Fördermittel gibt, um ein Bürgerfest in einem anderen Rahmen umsetzen zu können.
 Die Jury möchte die Akteure ermutigen, andere Fördermiceltöpfe zu nutzen, um die – von der Jury als grundsätzlich gut empfundene – Idee umzusetzen.
2. #17 „Geschmacksträger"
•In der Diskussion kommen starke Zweifel auf, ob sichergestellt werden kann, dass der „Geschmacksträger" auch über einen längeren Zeitraum mobil über die Achse wandert. Zudem sind die Hygienestandards zwingend zu berücksichtigen und es ist ein Betreiberkonzept zu entwickeln. Die Abstimmung erfolgt mit folgendem Ergebnis

•3 Stimmen für das Veto
•10 Stimmen gegen das Veto Zusammenfassung
•Die Bedenken werden nicht von einer Zweidrittelmehrheit der Jury geteilt. Das Projekt bleibt daher in der Liste der Gewinnerprojekte erhalten.
3. #199 Ab an die Geest
• Es wird ein Antrag gestellt, dass dieses Projekt mit einem Veto belegt wird und damit aus der Nachrückerliste gestrichen wird. • Es werden Zweifel geäußert, ob eine App für die Landschaftssachse Horner Geest sinnvoll sei. Außerdem wird festgestellt, dass die Folgekosten schwer abschätzbar seien. Die Abstimmung erfolgt mit folgendem Ergebnis
•4 Stimmen für das Veto
•9 Stimmen gegen das Veto Zusammenfassung
• Die Bedenken werden nicht von einer Zweidricelmehrheit der Jury geteilt. Das Projekt bleibt daher in der Liste der Nachrückerprojekte. Die Jury ist sich einig, dass die App im Falle einer Realisierung als Nachrücker in das Gesamtkonzept der Landschaftsachse eingebunden werden müsse. Außerdem solle es öffentlich sichtbare Hinweise auf die App entlang der Landschaftssachse geben.

 •Durch das Veto für Projekt #90 „Bürgerfest Hamburg Ostseitengalerie" rückt Projekt #8 „Hoch sitzen" in den Bereich der zu fördernden Projekte vor.
4. BESCHLUSS (14.50 Uhr) Änderung des Wahlverfahrens
•Statt der Durchführung einer ursprünglich geplanten zweiten Wahlrunde und einem anschließenden Beschluss der dann ermittelten Projektliste, wird folgende Änderung des Wahlverfahrens vorgeschlagen: Die nach der ersten Wahl- und Diskussionsrunde vorliegende Liste könne bereits als finale Liste beschlossen werden. Zu diesem Vorschlag erfolgt eine Abstimmung.
•Die Abstimmung zur Änderung des Wahlverfahrens erfolgt mit folgendem Ergebnis:
 Beschluss einstimmig (13 Stmmen)
 Beschluss der Projektliste
•Folgende Projektliste steht damit zum Beschluss durch die Jury:
1. # 9 Die Geestschaukel (Borgfelde)
2. # 15 Aktiver Thörls Park (Hamm)
3. # 87 Kletteorit (St.Georg)
4. # 45 Grüner Faden (Billstedt)
5. # 221 Horner Paradiese (Horn)
6. # 226 Fledermausliegewiese
7. # 92 Markt und Kultur vor der Horner Freiheit
8. # 38 Fit for Geest
9. # 17 Geschmacksträger
10.# 200 Hammer Turm
11.# 146 Spray and Dance
12.# 8 Hoch sitzen
•Der Beschluss erfolgt mit folgendem Ergebnis: 12 Stimmen für die Liste, 1 Stimme Enthaltung
„Nachrücker"- Projekte
•Für den Fall, dass es in den Ausführungsplanungen dazu kommen sollte, dass Projekte nicht realisierbar sind – sei es aus baurechtlichen Gründen oder aufgrund nicht kalkulierbarer Zusatzkosten – legt die Jury die vier Projekte mit der nächsthöchsten Stimmenanzahl als Nachrücker-Projekte fest. Die vier Projekte sollen allerdings nicht der Reihe nach nachrücken. Stattdessen soll im Fall des Nachrückens geprüft werden, welches Projekt die durch das entfallene Projekt entstandene Lücke (Stadtteil, Preis, Nutzung etc.) am besten füllen kann.
•Folgende Nachrücker-Projekte werden beschlossen:
# 65 Hinter der Mauer liegt der Strand
# 199 Ab an die Geest
# 125 Kinder.Jugend.Rad.Werk. Horn
# 201 Schiffbeker Sandarena
•Die Abstimmung erfolgt mit folgendem Ergebnis: einstmmig, 13 Stimmen für die vier NachrückerProjekte
5. SONSTIGES
•Allgemeine Anmerkung: Im Rahmen der Jurysitzung wird von Herrn Osterburg darauf hingewiesen, dass geklärt werden müsse, welchen Namen die Landschaftssachse zukünftig erhalten soll.
•Aufgestellt, 7. Februar 2017, urbanista, Hamburg
•Die Jurysitzung wird geschlossen (15.00 Uhr).

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Hammer Lauf am 2. April 2017

Hammer Lauf am 2. April 2017

Am Sonntag, dem 2. April 2017 April findet der 8. Hammer Lauf der Hamburger Turnerschaft von 1816 (HT16) statt. Der Rundkurs führt durch den Thörls Park zum Hammer Park und wieder zurück. Für die Kinderläufe und die Schülerläufe führt eine Wendepunktstrecke durch den Thörls Park.

Von 9:00 bis 13:00 Uhr haben hier die Läufer Vorfahrt und können Strecken von 400 m Kinderlauf über 10 km Laufen bis hin zum 21,0975 km Halbmarathon zurücklegen. Auch für die Fans des (Nordic-)Walking ist mit einer 5 km langen Strecke das passende dabei.

Wer sich alleine nicht traut oder die Motivation seines Teams braucht, dem empfehlen wir die Teilnahme am 4 x 5 km Haspa Staffellauf. Haben wir dein Interesse geweckt, dann gleich anmelden und dabei sein.

Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.hammer-lauf-hamburg.de

Fotos vom 7. Hammer Lauf im April 2016

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Stromableser: Literarische Barkassenfahrt "Nachtsseits"

​Hamburg schläft wenig. Der Hafen gar nicht. Maschinen brauchen keinen Schlaf. Und die Menschen? Nirgends, unsichtbar. Scheinwerfer unzählig verdoppeln sich im Wasserspiegel. Mitten hinein fährt unsere Barkasse und sie hören Geschichten und Gedichte vom Meer, von Menschen, von Maschinen im Dunkeln, bei Nacht, im Hafen - nachtseits.

Freitag, 3. März, 18.30 Uhr, Abfahrt am Sportboothafen, Treffpunkt Feuerschiff.
Karten gibt für 22 Euro, Schüler, Studenten und Arbeitslose 14 Euro, Voranmeldung bei der Buchhandlung Seitenweise
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
, Tel:040/ 201 203 Hammer Steindamm 119, 20535 HH


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Diese Projekte erhalten die Million

Diese Projekte erhalten die Million

Hamburgs größter Bürger-Projektwettbewerb ist entschieden. 

In einem kombinierten Bürger- und Juryvotum wurden 12 Bürgerprojekte ausgewählt, die in den nächsten Monaten und Jahren für eine Million Euro Fördergeld umgesetzt werden. Heute, am 27. Januar 2017 wurden die Ergebnisse des finalen Votings veröffentlicht.

Folgende Projekte gehen demnach als Gewinner aus dem zweiten Votings (Bürgervoting plus Jurysitzung) hervor:

Die Geestschaukel
​Borgfelde
​Aktiver Thörls Park
​Hamm
​Kletteorit
​St. Georg
​Grüner Faden
​Billstedt
​Horner Paradies
​Horn
​Fledermausliegewiese
​Hamm
​Markt & Kultur vor der Horner Freiheit
Horn
​Fit for Geest
​Borgfelde
​Geschmacksträger
​St. Georg
​Hammer Turm
​Hamm
​Spray + Dance
​Horn
​Hoch sitzen
​Borgfelde

​Die komplette Auswertung kann auf http://deinegeest.hamburg als PDF-Datei geladen werden. Hier kann man auch sehen, wieviele Stimmen die jeweiligen Projekte von Bürgern und der Jury auf sich verinigen konnten. Außerdem gibt es fünf als Nachrücker gekennzeichnete Projekte.

Mit drei gewählten Projekten schneidet Hamm bei der Wahl überdurchschnittlich gut ab. Dafür schon mal vielen Dank an die Wähler und Ideengeber. Unser Favorit, das Bürgerfest Hamburg Ostseitengalerie, hat es leider nicht unter die Gewinner geschafft. Allerdings, das muss man sagen, scheint unser Fest auch nicht zu den Verlierern zu zählen. 

Die Ostseitengalerie hat gar nicht mal zu wenig Stimmen bekommen, sie ist in dem PDF allerdings mit einem (Veto Jury) gekennzeichnet. Was das genau bedeutet haben wir bereits nachgefragt und werden die Info hier natürlich nachreichen.

Update 27.01.2016: Auf Nachfrage wurde das PDF-Dokument jetzt um folgende Erklärung ergänzt: "

"Das Projekt #90 »Bürgerfest Hamburger Ostseitengalerie« wurde von der Jury als guter Beitrag gewürdigt. Die Jury hat jedoch gegen dieses Projekt mit einer 2/3 Mehrheit ein Veto ausgesprochen, da es eine verhältnismäßig teure und nur einmalige Maßnahme ist. Eine ausführliche Begründung ist dem Juryprotokoll zu entnehmen, das in den nächsten Tagen nachgereicht wird."

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Hamburg rettet den Backstein

Wieder mal geht es um die heißgeliebten Backsteinfassaden. Um zu verhindern, dass Stadtteile im Zuge der notwendigen Wärmedämmung ihren ursprünglichen Rotklinker Charme verlieren, wurde eine sogenannte Backsteinverordnung beschlossen. Zuerst betrifft es nur einen Teil von Borgfelde, aber Hamm und Horn sollen schnell folgen. Gleich zwei hamburger Zeitungen berichten darüber:

Zu den Artikeln im Hamburger Abendblatt und der Morgenpost


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