Hammer Freilichtkino im Sportstadion

Hammer-Sportstadion Hammer-Sportstadion

Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

Ihr allseits beliebtes Hammer Freilichtkino geht im Sportstadion „Bei der Vogelstange" an diesem Wochenende am Sonnabend, den 25. August um 21.15 Uhr in die zweite Runde. Dieses Mal zeigen wir … sagen wir… die etwas andere Komödie, die wir sehr empfehlen, da wir vor Lachen Tränen in den Augen hatten! „The Disaster Artist" ist die Verfilmung der Geschichte des wahrscheinlich schlechtesten Films in der gesamten Historie Hollywoods. 

Nur kurz: Tommy Wiseau und Greg Sestero lernen sich Ende der 90er-Jahre bei einem Schauspielkurs kennen und der gemeinsame Traum einer Hollywood-Karriere ist schließlich die Grundlage einer sehr ungleichen und doch sehr intensiven Freundschaft, die beide nach Los Angeles und damit ins Herz der amerikanischen Filmindustrie führt. Das Drama, die Tragödie oder die schwarze Komödie nimmt in der Filmmetropole ihren Lauf und schildert alle leuchtenden wie aber auch dunklen Seiten des Glamours und führt schließlich zum namensgebenden schlechtesten Film aller Zeiten… 

Für kalte Getränke und Kinosnacks sorgen wir. Gutes Wetter ist bestellt, aber keine Sorge, auch bei Regen sitzen Sie trocken unter der überdachten Tribüne. Sie können allenfalls eine kleine Spende mitbringen, denn der Eintritt ist frei.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm 

Schüler aus Hamm durch Senator Horch ausgezeichnet

MUESLIYARD-Lukas-Fabian-Pascal-Diplom Pascal-Cem aus Hamm bekommt Diplom von Senator Horch

Ihren Gründergeist stellten 19 jugendliche Sommerunternehmer in den Ferien unter Beweis. Jeder von ihnen entwickelte 25 Geschäftsideen, stellte für jeweils eine davon einen Businessplan auf, erprobte Marketingtools und brachte ein Produkt oder eine Dienstleistung auf den Markt.

Aus Hamm war Pascal-Cem Wolff (14) dabei, der gemeinsam mit zwei weiteren Jugendlichen das Sommerunternehmen „MuesliYard" gründete. MuesliYard verkaufte individuelle Müsli-Mischungen aus Bio-Zutaten, plastikfrei verpackt in Mehrweg-Gläsern. „Es war nicht so leicht, wie anfangs gedacht. Aber Probleme sind da, um gelöst zu werden. Am Ende waren wir als Team erfolgreich. Darauf sind wir stolz."

Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung am 14.08.2018 in der Handelskammer überreichte Senator Frank Horch den Sommerunternehmern die Diplome und hob ihre Bedeutung hervor: „Diese jungen Menschen werden in der Zukunft diejenigen sein, die in den Unternehmen gesucht und gebraucht werden. Sie sind die Gründer von morgen. Ihre Kreativität, ihr Engagement, ihre Motivation sind es, die unseren Standort prägen werden."

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Rotes Sommerkino

Filmplakat Filmplakat (Quelle: Prokino)

Am Freitag, den 31. August 2018, gibt es wieder – umsonst und draußen – das Rote Sommerkino auf der großen Wiese im Hammer Park (S Hasselbrook/U Hammer Kirche).

Um 19 Uhr beginnt die Grillparty mit Musik, und ab 20.30 Uhr zeigen wir den Film »Ein Dorf sieht schwarz«.
Frankreich 1975: Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Dorf nördlich von Paris angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie umzuziehen. Seine Angehörigen erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen und alles tun, um den „Exoten" das Leben schwer zu machen. Aber wer mutig seine Heimat verlassen hat und einen Neuanfang in einem fremden Land wagt, lässt sich so leicht nicht unterkriegen...

Das Sommerkino wird wie in den letzten Jahren veranstaltet von der Stadtteilgruppe der LINKEN Hamm/Horn/Borgfelde und DIE LINKE. Hamburg-Mitte – mit freundlicher Unterstützung unserer beiden Bundestagsabgeordneten Fabio De Masi und Zaklin Nastic. Wir freuen uns auf viele Gäste!

Foto vom letzten Jahr (Quelle: Privat)

Stadtteilrundgang Borgfelde

Klaus-Groth-Strae-von-Einmndung-Burggarten-1928 Klaus-Groth-Straße, von Einmündung Burggarten, 1928

Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

das Stadtteilarchiv Hamm betreut auch angrenzende Stadtteile, in denen es keine Geschichtswerkstatt gibt. So widmen wir uns bei unserem nächsten Stadtteilrundgang der Klaus-Groth-Straße oberhalb des Grünstreifens "Oben Borgfelde" auf dem Geesthang, die parallel zwischen Bürgerweide und Borgfelder Straße verläuft und nach dem norddeutschen Lyriker Klaus Groth aus dem 19. Jahrhundert benannt ist. Sie hat eine bewegte und spannende Historie zu bieten. An der Ecke Alfredstraße stand sogar zwischen 1822 und 1868 eine Windmühle, wo heute die neuapostolische Kirche steht, was uns in der Zentrumsnähe heute kaum vorstellbar erscheint. Doch auch später noch gab es die eine oder andere "Besonderheit", denn wussten Sie, dass damals, als die Klaus-Groth-Straße noch Mittelweg hieß, hier eine Brauerei stand, an die der dort mündende Malzweg erinnert? 

Sie sehen, diese wenigen Beispiele von vielen, vielen mehr lässt uns immer wieder staunen, wie vielfältig unser Gebiet war und ist. Von daher freuen wir uns auf Sie am Sonntag, den 19. August um 16 Uhr am Treffpunkt U-Bahnhof Burgstraße. Mit 5 € sind Sie dabei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm 

Hammer Freilichtkino

Open-Air-Kino

Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

wir bringen Open-Air-Kino nach Hamburg-Hamm! Das Hammer Freilichtkino findet nun zum ersten Mal am Sonnabend, den 18. August um 21.15 Uhr statt. Es wird die Tragikomödie „Demolition – Lieben und Leben" zu sehen und zu erleben sein, die in einem skurrilen Ton und in metaphernreichen Bildern das Drama des jungen Witwers Davis (eindrucksvoll gespielt von Jake Gyllenhaal) erzählt, der nach dem tragischen Tod seiner Frau versucht, sein Leben neu aufzubauen indem er sein altes Leben sukzessiv vernichtet und hinter sich lässt, ja überwindet. 

Die Leinwand für diese absolut mitreißenden 100 Minuten – immerhin Eröffnungsfilm des 40. Toronto International Film Festivals – wird vor der Sitztribüne im Sportstadion Hammer Park aufgebaut (der Zugang ins Stadion erfolgt am einfachsten über den Eingang „Bei der Vogelstange"). Für kalte Getränke, Kinosnacks und gutes Wetter sorgen wir. Sie können sehr gerne eine kleine Spende mitbringen, der Eintritt ist aber frei. 

Haben Sie am besagten Sonnabend keine Zeit, grämen Sie sich nicht, denn am 25. August um 21.15 Uhr ist eine zweite Vorstellung vom Hammer Freilichtkino geplant, aber am besten kommen Sie sowieso gleich zu beiden Vorstellungen, es lohnt sich auf jeden Fall, versprochen.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm 

Verfolgte Vielfalt: Juden, Demokraten, Behinderte …

Marienthaler-Straße-Nr.63-103-1924 Allein in der Marienthaler Straße wurden 25 Personen vom NS-Regime verfolgt.

Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

es mag in der Freiheit und der Sicherheit unserer Tage, in denen man frei wählen kann, frei glauben, denken und seine Meinung äußern, sich frei bilden, sich bewegen und leben kann, kaum vorstellbar sein, dass dieses genau dort, wo wir leben, einmal anders war oder anders sein könnte. Ein Staat, wo es Einschränkung, Ausgrenzung, ja sogar Verfolgung und Ermordung von höchster Stelle aus geben könnte ob des Glaubens, der politischen Einstellung, des Einkommens, der Herkunft oder der Hautfarbe.

Diese Freiheit ist nicht selbstverständlich, diese ist nach wie vor stets zu bewahren und zu verteidigen. Diese Freiheit ist auch nicht jung oder alt, diese ist zeitlos und auch gebrechlich.

Wir in Deutschland dürfen diese Freiheit und Sicherheit derzeit (er-)leben, wir müssen aber auch die Dankbarkeit dafür spüren und auch der Anfänge des Übels wehren und ja, wir sollten aus unserer eigenen Geschichte gelernt haben, um andere Menschen, andere Völkern zu mahnen, welch katastrophale Ausmaße ein Nichtbeachten von Signalen gegen die Menschlichkeit einnehmen könnte.

Denn wie es von heute auf morgen vorbei sein könnte mit der Freiheit, erlebten die Menschen hier in unserem Land, in unserem Hamburg und auch in unserem Hamm im Jahre 1933 bei der Wahl Adolf Hitlers zum Reichskanzler und dessen umfassende Umstrukturierung einer wenn auch jungen Demokratie hin zu einer Diktatur. Die Folgen sind epochal und unvergessen, sie bezeichnen das bis dato unbekannte Böse, wozu Menschen fähig sind in ihrem schier grenzenlosen Hass, in diesem Moment des absoluten Fehlens vom Guten.

Um diese Ausmaße vor unserer eigenen Haustür wird es bei unserem nächsten Stadtteilrundgang gehen, wenn wir uns der verfolgten Vielfalt bei uns in Hamm in der Zeit des Dritten Reiches widmen und damit jener Menschen, die schutzlos waren gegenüber der durch das NS-Regime legitimierten wie legalisierten Gewalt.

Dazu folgen wir am Sonntag, dem 5. August ab 16 Uhr den Stolpersteinen und den Lebensorten von NS-Opfern in Eilbek und Hamm. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (5 € pro Teilnehmer bitte bar und passend) und so werden wir ab S-Bahnhof Landwehr, Ausgang Ostseite / Nähe Hasselbrookstraße, losgehen und vielen intensiven Eindrücken entgegenschauen.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm

Narben des Sturms – Zur 75. Wiederkehr der Luftangriffe und des Hamburger Feuersturms

Mittelstraße 89

Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

die Gedanken und Gefühle derer, die sich noch an die apokalyptischen Bombennächte vom Juli 1943 erinnern können, sind schwer in Worte zu fassen. Und denen, die sich nicht erinnern können, denen sei jene alliierte „Operation Gomorrha", die sich nun zum 75. Male jährt, in Wissen und Gewissen zu rufen.

Während auf der einen Seite die deutsche Wehrmacht an scheinbar allen Fronten in die Defensive geriet,flogen auf der anderen Seite, zur Unterstützung der vorrückenden sowjetischen Armee im Osten, die britischen und amerikanischen Alliierten Luftangriffe auf deutsche Städte, um hier ebenfalls deutsche Truppen zu binden, die zivile Moral zu brechen und auch den Nachschub an die Front zu behindern. Verschärfend kam nun für Hamburg hinzu, dass eine wochenlange Hitzewelle und Trockenheit herrschte. Dieses führte dazu, dass die Bomben nicht nur Zerstörung und Leid wie bisher in anderen deutschen Städten auslösten, sondern ein Feuersturm durch die Straßen Hamms und Umgebung peitschte. Heute erinnern noch viele Häuser mit einer Gedenktafel an die Zerstörung von 1943.

Wir möchten mit unserem nächsten Stadtteilrundgang am 29. Juli durch die Carl-Petersen-Straße (vormals Mittelstraße) an jenes einschneidende Ereignis erinnern, denn diese hatte wie so viele Straßen, Ecken und Gegenden bei uns in Hamm vor dem Feuersturm ein anderes Gesicht und auch einen anderen Namen. Zu diesem Stadtteilrundgang würden wir uns sehr freuen, Sie dabei zu haben, denn Erinnerung lebt durch uns alle. Treffpunkt ist um 16 Uhr direkt am U-Bahnhof Hammer Kirche, Nordseite auf dem Geesthang. Die Teilnahme liegt bei 5 € pro Person, bitte bar und passend.

Unsere weiteren Aktivitäten zum Feuersturm: Das Bunkermuseum Hamburg, Wichernsweg 16, hat am Donnerstag, 26. Juli von 10 bis 18 Uhr durchgehend geöffnet, letzter Einlass 17.15 Uhr, 3 €. Im nächsten Geschichtscafé, 5 € inkl. Kaffee und Kuchen, am Dienstag, den 7. August erinnern wir um 14.30 Uhr ebenfalls an die Bombenangriffe. Begleitend dazu hängt eine Ausstellung in unseren Räumen, die ab sofort bis zum 27. September von montags bis donnerstags von 10 bis 19 Uhr anzusehen ist, Eintritt frei.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm

Hamms Süden – Gestern, heute und morgen

Hammer-Deich-126 Hammer Deich 126, Bootshaus vom Bille Ruder Club Triumph

Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

wussten Sie, dass unser Hamm laut einer Markforschungsstudie aus dem Jahre 2014 als beliebtester Stadtteil unter allen Hamburger Stadtteilen hervorging? Dies mag uns „Hammer" nicht wundern, doch stolz darauf können wir schon ein wenig sein. Aber ausruhen auf diesen Lorbeeren ist nicht unsere hanseatische Mentalität und so wird gebaut, verschönert und investiert für eine blühende Zukunft in und auf diesem Fleckchen Heimat zwischen Bille und Bahngleisen, zwischen Horner Kreisel und Burgstraße. Und wenn man unseren Mikrokosmos Hamm weiter aufteilen mag, so kann man sagen, dass sich der nördliche Teil durch die vielen Park- und Grünanlagen auszeichnet und der südliche durch die Nähe zum Wasser dank der vielen Kanäle, der Bille und letztlich auch der Elbe. 

Nun wollen wir uns bei dem nächsten Stadtteilrundgang dem südlichen Hamm widmen, in dem sich ein faszinierender Rückblick auf die Stadtgeschichte bietet, wie aber auch der Ausblick nach vorn unter die Lupe genommen wird. Und da das Wohnen und Leben direkt am Wasser gerade für Hamburger als Glück empfunden wird, so hat u.a. die „Baugenossenschaft freier Gewerkschafter" direkt an der Bille Häuser mit überdachten Innenhof errichtet, welches der stets steigenden Lebensqualität bei bezahlbaren Preisen in Hamm entsprechen mag. Lassen Sie uns also einen gemeinsamen Rundgang wagen durch das aufstrebende Hamm Süd und wer weiß, vielleicht wählen die Hamburger demnächst wieder unseren Stadtteil zum beliebtesten der ganzen großen Stadt. 

Der Treffpunkt wird passenderweise am Wasser sein und zwar direkt Braune Brücke Ecke Süderstraße (Bus 112 und 130) und bei 5 € pro Teilnehmer freuen wir uns jetzt schon auf Sie und eine Anmeldung ist hierbei nicht nötig, kommen Sie einfach am Sonntag, den 22. Juli um 16 Uhr hinzu und dann kann die Reise beginnen.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm 

Hammerbrook im Wandel – Hamburg baut

Hammerbrookstraße

Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

unser Hamm war schon immer, ob vor oder nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges, ein Ort der Vielfalt. Zwischen Kleinbürger und Arbeiterschaft, zwischen Gewerbe- und Parkflächen, zwischen engen Gassen und weiten Alleen spielte sich das bunte Leben ab. Ähnlich war dieses vor dem Krieg in Hammerbrook, doch änderte sich dieses auf einen Schlag mit den Bombenangriffen der Alliierten in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli 1943, denn von den vormals 40.000 Einwohnern sollte sich in der Nachkriegszeit bis heute ein Stadtteil entwickeln, der fast ausschließlich Büros, Gewerbe und Industrie und nur noch 4.000 Einwohner (Stand 2016) beheimatet. Doch bei der nicht knapper werdenden Wohnungsnot in Hamburg und der äußerst zentralen Lage Hammerbrooks überrascht es nicht, dass auch hier in der City Süd ein höherer Anteil an Wohnungen angestrebt wird. 

So widmen wir uns bei unserem nächsten Stadtteilrundgang am Sonntag, den 15. Juli den einen oder anderen Neubauten Hammerbrooks, die nicht – wie so oft üblich – Büroräume, sondern Wohnungen beherbergen sollen und dieses insbesondere rund um die Kanäle wie Sonninkanal, Mittelkanal und anderen, die den Stadtteil so eindrucksvoll prägen. Ob sich nun Hamburg allmählich auf ein wohnliches, lebensfreundliches oder gar heimeliges neues Hammerbrook freuen kann, der Frage wollen wir nachgehen. Auf jeden Fall freuen wir uns nun auf die gemeinsame Tour mit Ihnen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostet lediglich 5 € pro Person und der Treffpunkt ist U-Bahnhof Hammerbrook, Nordseite beim Mittelkanal um 16 Uhr.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm 

Der Hammer Park – Kleinod zwischen Backsteinen

Hammer-Park, 1929 Hammer-Park, 1929

Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

passend zu den sommerlichen Temperaturen wollen wir beim nächsten Stadtteilrundgang am Sonntag, dem 8. Juli auf eben dieses Wetter hoffen und uns der grünen Oase inmitten von Hamm widmen, sichtbaren und unsichtbaren Spuren nachgehen, den einen oder anderen Anekdoten folgen und einen Blick für den Park gewinnen, welchen wir so mit Sicherheit vor dem Rundgang noch nicht hatten.

Weitgehend unbekannt ist vielleicht, dass im Hammer Park Musterbeispiele für Hamburger Kleingärten geschaffen wurden, ob für Blumen- oder Obstfreunde, aber auch extra mit einem abschreckenden Gegenbeispiel direkt daneben, frei nach dem Motto: So sollte kein Garten aussehen! Und wussten Sie, dass der zentrale Hügel, auch Rodelhügel genannt, damals auf Betreiben von Karl Sieveking als Weinberg – wenn auch wenig erfolgreich - genutzt wurde? Und dass der Schachgarten im Jahre 1961 als einer der ersten Schachgärten überhaupt entstand und sich so bewährt hatte, dass diese überdimensionalen Schachfelder sich nun in vielen Grünanlagen Deutschlands wiederfinden lassen? Doch manches wird heute schmerzlich vermisst: Um das leibliche wie gesellschaftliche Wohl stand es einst besser in und um den Park, denn es gab neben einem nobleren Herrenhaus inkl. Restaurant und Festsaal auch ein bescheideneres Landhauscafé für den kleineren Geldbeutel. Und sogar für eine zusätzliche Abkühlung bei Temperaturen wie in den heutigen Tagen gab es einst eine Badestelle und nein, wir sprechen hier nicht von dem heutigen Teich am Hammer Steindamm. 

Sie sehen, es gibt viele Geschichten rund um diesen unseren Hammer Park und nun freuen wir uns auf die bevorstehende im wahrsten Sinne des Wortes kleine Rundreise durch dessen Geschichte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostet lediglich 5 € pro Person. Treffpunkt ist U-Bahnhof Hammer Kirche, Nordseite auf dem Geesthang um 16 Uhr.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm