Mit Rollschuhen auf der Eiffestraße bergab

Eiffestrasse Eiffestraße

Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

bis zum Ende der Hamburger Sommerferien haben wir unsere Stadtteilrundgänge vorläufig ausgesetzt. Das ist natürlich sehr schade, denn sie bieten eine schöne Gelegenheit, den Stadtteil unter anderen Gesichtspunkten zu betrachten. Es ist eigentlich kaum vorstellbar, dass auf unseren Straßen nur selten Autos fuhren und Spielen entlang oder gar auf den heutigen großen Verkehrsachsen möglich war, wenn auch mit Vorsicht. 

Lebendig schilderte uns ein Zeitzeuge seine Kindheit in den 30er-Jahren: „Wir wohnten an der Eiffestraße. Zwischen Borstelmannsweg und der Diagonalstraße war unser Spielrevier. Die Eiffestraße war hier schon asphaltiert und wir liefen auf der Straße so gern bergab zum Borstelmannsweg hin mit unseren Rollschuhen. Zurück hängten wir uns dann an ein bergauf fahrendes Pferdefuhrwerk. Auch malten wir mit Kreide ein Spielfeld auf den Asphalt und spielten mit endloser Begeisterung Völkerball. Etwas überspitzt möchte ich sagen, ein Auto kam zu der Zeit nur mittwochs vorbei. Es gab schon große Lastwagen mit Anhänger der Firma ‚Union Transporte'. Sie fuhren vom Autohof in der Eiffestraße kommend in Richtung Berlin. Ein kleiner Junge aus dem Produktionsblock, der zum Spielen in den gegenüber liegenden Dreieckspielplatz laufen wollte, ist hierbei von einem Lastzug erfasst worden und tödlich verunglückt. Doch der hauptsächliche Verkehr auf den Straßen bestand aus Radfahrern, Pferdefuhrwerken sowie dem Transportmittel ‚Schottsche Karre'.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm 

 

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