Hammer Erinnerungen 02
Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,
Johanna Günther (Jahrgang 1930) wurde durch unsere Publikationen angeregt, ihre eigenen Erinnerungen zu Papier zu bringen:
„Der Gipfel war ein Klassenbesuch in der Hamburger Staatsoper eines Abends vor Weihnachten. Es gab das Ballett ´Dornröschen` und ´Plisch und Plum`. Als dann die Tänzer am Ende zu uns heraufwinkten – Herr Kruse saß zwischen uns – platzten wir fast vor Stolz. Unvergessen sind seine ballettartigen Gymnastikstunden, Klassenfahrten, kurze Ferien in Glinde und Eutin. Zum Advent hatte er alle Schultische vorher geschmückt, die Wandtafeln bemalt und ein herrlicher Adventskranz hing von der Decke herunter.
Unseren Schrebergarten beackerten wir früher hinter der alten Wandsbeker Husarenkaserne (Polizeiausbildung) und später, als hier die Autobahn gebaut wurde, liefen wir zur Lehmkoppel, ungefähr gegenüber des Bauerberges. Als dann 1941 mein Vater und mein Bruder eingezogen wurden, hatten die Bearbeitung des Gemüselieferanten meine Mutter und ich allein. Wir haben es geschafft – trotz vieler Alarme."
In den nächsten Wochen werden wir den Bericht in lockerer Folge fortsetzen.
Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm
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