Entfernung der Eichenprozessionsspinner im Hammer Park

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Nein, das waren nicht die Ghostbusters heute morgen im Hammer Park, die sich mit ihren Spezialsaugern auf der Hebebühne oben in den Eichenkronen aufhielten, auch wenn sich Ähnlichkeiten nicht leugnen lassen. Im speziellen Schutzanzug lässt sich der Experte vom Baumdienst im Auftrag des Bezirksamtes direkt an die Nester der Eichenprozessionsspinner oben in den Eichen fahren, um die Nester und Raupen mit dem Spezialsauger einzusaugen und damit die Gefahr für Parkbesucher zu beseitigen.

Gesichtsschutz und Schutzanzug sind wichtig, denn von den Brennhaaren der älteren Larven geht eine große, gesundheitliche Gefahr aus. Kontakt mit den Brennhaaren kann zu starken allergischen Reaktionen führen. Auch Reizung der Atemwege bis hin zur Atemnot und akute Augenreizungen können vorkommen. Die Raupenhaare können über Jahre hinweg die Umgebung kontaminieren und allergische Reaktionen hervorrufen. Auch verlassene Gespinstnester enthalten noch Häutungsreste und die darin befindlichen Haare verlieren nicht ihre allergische Wirkung! Der Kontakt mit den Raupenhaaren ist nicht nur durch eine Berührung, sondern auch durch vom Wind verbreitete Haare möglich. Die giftigen Haare der Raupen können durch die Luft über 100m weit getragen werden.

Einmal eingesaugt, landen die giftigen Haare der Raupen im großen transparenten Staubsaugerbeutel, der extra für diesen Einsatzzweck verschlossen ist, so dass hier keine Gefahr von ausgeht. Am Ende des Einsatzes wird der Beutel mit Inhalt verbrannt.

Auch wenn keine Schilder darauf hinweisen, ist die Gefahr vorhanden und die Priorität liegt in der Entfernung der Nester. Die Eichenprozessionsspinner sind tatsächlich nur in verschiedenen Eichenarten zu finden und wenn ein Baum stark befallen ist, muss das nicht heißen, dass es sich sofort auf alle Nachbarbäume ausbreitet. Wo im Park war jetzt schwer rauszubekommen, an einigen Ecken gibt es befallene Eichen und die vier spezialisierten Firmen, die in Hamburg unterwegs sind, kommen leider nicht so schnell nach, wie die Problemherde gefunden werden. Vorher war das Team in dem Waldstück zwischen der Vogelstange und der Haltestelle vom Bus 116 und hat dort an einem Baum 17 Nester eingesaugt und damit unschädlich gemacht.

Wenn ihr ein Nest oder Raupen des Eichenprozessionsspinners entdeckt, informiert bitte das zuständige Bezirksamt. Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners und seiner Nester sollte nur von Fachleuten mit Vollschutzanzug und Atemschutz erfolgen.

Weitere Infos und ein Faltblatt zu Download bekommt ihr auf folgender Seite des Bezirksamtes:

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