Historischer Rundgang durch Eilbeks Norden

Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

den Abschluss unserer Rundgangssaison bilden die Spaziergänge durch Eilbek. Die Hälfte Eilbeks, die südlich der Wandsbeker Chaussee liegt, gehörte früher zu Hamm. Vor zweihundert Jahren war die Eilbeker Feldmark links und rechts der Lübecker Chaussee – heute Wandsbeker Chaussee – weitgehend unbebaut. Es gab dort Ackerland, Gärtnereien, Baumschulen und einzelne Villen in großen Gärten.

Nach dem Hamburger Stadtbrand von 1842 zogen dort Hamburger zu, weil sie in der Stadt ihre Wohnung verloren hatten. Nach Aufhebung der nächtlichen Torsperre 1860 und stärker noch während der baulichen Umsetzung von Hamburgs Zollanschluss an das Deutsche Reich ab 1881 setzte auf beiden Seiten der Chaussee die Verstädterung ein. Wo einst der einzeln stehende Gasthof „Sandkrug" Wochenendausflügler aus Hamburg angezogen hatte, standen bereits kurz nach1900 Mietshäuser dicht an dicht.

Einige Besonderheiten Eilbeks gibt es zu berichten: Gab es in Hamburg einmal ein kirchlich regiertes Sondergebiet? Inwiefern und wo? Wo in Hamburg konnte ein naturverbundener Mensch an einem einzigen Wochenende mitunter mehr Geld verdienen, als andere in einem Dreivierteljahr? Und womit? Wo standen die historischen Vorläufer von Hamburgs heute größtem Altersheim?

Diese und weitere Dinge zum historischen und heutigen Eilbek nördlich der Wandsbeker Chaussee können Sie am Sonntag, dem 17. September um 16 Uhr erfahren. Der Startpunkt des Rundgangs liegt auf der Ecke (Grünfläche) zwischen Wandsbeker Chaussee, Richardstraße und Eilbeker Weg, ganz in der Nähe des U-Bahnhofs Ritterstraße. Der Rundgang endet am Bahnhof Wandsbeker Chaussee und wie immer haben wir großformatige historische Fotos dabei, die wir am ungefähren Ort ihrer historischen Aufnahme zeigen. Der Teilnahmebeitrag beträgt 5 € pro Person (bitte: bar und passend).

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm