Hamm – Gründerzeit und Bauhaus-Epoche

Hammer-Landstrae-69 (1935 Gründerzeit) Hammer-Landstraße 69 (1935 Gründerzeit)

Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

unser Hamburg-Hamm hat im Verlauf der Jahrhunderte viele, viele Epochen der Architektur durchlebt, welche uns trotz der massiven alliierten Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg auch heute noch an einigen Stellen im Straßenbild offenbart werden. Zwei dieser Baustile wollen wir uns im nächsten Geschichtscafé widmen, die zeitlich gesehen relativ nah zueinanderstehen, aber doch unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf der einen Seite haben wir die so genannte Gründerzeit zum Thema, welche vom Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zum Ersten Weltkrieges prägend war. Hierzu fällt häufig der Begriff des „Historismus", welcher, wie der Name schon sagt, auf historische bzw. ältere Stilrichtungen zurückgreift und diese miteinander verbindet. Beispiele aus jener Zeit sind hierfür in Hamm ab und an zu finden und bestimmt wohnt der eine oder andere von Ihnen auch in einem dieser beliebten Altbauten mit den verzierten Häuserfronten in beinahe märchenhafter Phantasie?!

Dem gegenüber folgt mit den 1920er-Jahren eine Epoche, die alles Verspielte, alles Überfrachtete an Dekorationen der Häuser ablehnt, wir kommen somit in die so genannte Bauhaus-Epoche, die in ihrer Schlichtheit, ihrer Geradlinigkeit ganze Stadtteile formte. Auch hier sind in Hamm einige Beispiele vorhanden, die zum Glück die Hamburger Bombennächte überstehen konnten.

Der Eintritt inkl. Kaffeegedeck beträgt 5 €. Wir freuen uns auf Sie und ein angeregtes und interessantes Geschichtscafé am 8. Mai um 14.30 Uhr im Stadtteilarchiv Hamm in der Carl-Petersen-Straße 76, Hofzugang.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm