Geschichtscafé mit Zeitzeugenbericht

Bücher

Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

wie Sie wie vielleicht wissen, gehört jede Biografie in ihrer Form der schriftlichen Überlieferung genauso wie Chroniken, Urkunden usw. zur historischen Quellenkunde. Doch so trocken sich dies zunächst anhören mag, so gehören Biografien zu den spannendsten Quellen, die man sich vorstellen kann. In Biografien fließen nämlich verhältnismäßig viele Informationen ein, welche zunächst überschaubar erscheinen, aber doch mitunter einen Facettenreichtum und eine Tiefe mit sich bringen, die sich selbst dem aufmerksamsten Leser eventuell nicht sofort erschließen mag. Diese Vielfältigkeit jener auch "Zeitzeugenberichte" genannten Schriften, ob kurz oder lang, ob manches ausführlicher beschrieben oder auch bewusst oder unbewusst weggelassen wurde, ob dramatisch geschildert oder nur beiläufig erwähnt, spiegelt letztlich die unmittelbare Sicht und Empfindung des Zeitzeugen wider. Und wenn man sogar weitergeht und verschiedene Zeitzeugenberichte zum gleichen Thema oder Zeitraum vergleicht, Rückschlüsse zieht, Eindrücke und Gefühle berücksichtigt, so offenbart sich die Vergangenheit außergewöhnlich lebendig und präsent. 

Nun wollen wir uns in unserem nächsten Geschichtscafé dem Thema "Biografisches Schreiben" widmen und hierbei Passagen von einem Zeitzeugenbericht heranziehen, um verschiedene wesentliche Aspekte dieses Themas deutlich zu machen, die nicht zuletzt auch für die Arbeit einer Geschichtswerkstatt bzw. Stadtteilarchivs von größter Bedeutung sind. Das Geschichtscafé am Dienstag, den 4. September beginnt gewohntermaßen um 14.30 Uhr in unseren Räumen in der Carl-Petersen-Straße 76, Hofzugang. Der Eintritt beträgt inklusive einem Kuchengedeck 5 €.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm