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Geschichte der Hammer Kunst- und Kulturszene

Wandgemaelde Wandgemälde von Anita Rée in der Mädchenschule Caspar-Voght-Straße, heute Ballettschule.

Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

im nächsten Geschichtscafé geht es noch einmal um die Geschichte vom Standort des neuen Hammer Sport- und Kulturzentrums, aber unter ganz anderen Gesichtspunkten. 

Bis 1943 stand auf unserem Gelände Hammer Landstraße Ecke Schwarze Straße die Villa Ohlendorff. Das Palais samt Nebengebäuden wurde 1930 von den Ohlendorffschen Erben an die Stadt Hamburg verkauft. Anfangs wurden hier Abteilungen der Finanzverwaltung, der Baubehörde, des Instituts für Soziale Arbeit sowie der Polizeibehörde untergebracht. Daneben entstanden über die Künstler-Nothilfe staatlich geförderte Ateliers für Maler und Bildhauer. Das Hamburger Adressbuch von 1936 listet unter Schwarze Straße 1, Ohlendorfhaus-Ateliers, folgende Bildhauer auf: H. Ruwoldt, R. Kramer, M. Irwahn, A. Wöbcke, E. Jensen, H. Glissmann, K. Opfermann und F. Schramm. 

Darüber hinaus fanden etliche Kunstmaler hier eine Bleibe: W. Grimm, W. Spanier, Frl. H. Jacobs, K. Kluth, E. Hopf, O. Kehr-Steiner, A. Fiedler, Frl. M. Wenz, W. Siebelist, E. Hartmann und V. Popp. Das Haus entwickelte sich zum Zentrum der Künstlervereinigung Hamburgische Sezession mit dem Ziel, die Kulturszene zu beleben, denn viele Künstler verließen nach der Ausbildung die kaufmännisch geprägte Stadt, da es anderenorts mehr Anerkennung gab. Künstler-Cafés und -Feste, Ausstellungen, Vorträge sowie Lesungen sollten sie an die Stadt binden. 

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, den 7. Januar um 14.30 Uhr im Stadtteilarchiv Hamm, Sievekingdamm 3. Der Eintritt inklusive Kaffee und Kuchen beträgt 5 €.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm