Der Bunker der Wichernkirche

Medizinflaschen In einem Bunker fanden wir diese Medizinfläschchen

 Liebe Hammerinnen und Hammer, liebe Freunde des Stadtteils,

die Bunker in der Stadt Hamburg sind alle leer und nackt. In der Regel findet sich in ihnen nichts mehr. Das lässt sich dadurch erklären, dass nach dem Krieg die notleidenden Menschen aus ihnen herausgeholt haben, was sie noch gebrauchen konnten. Die Holzbänke und -ablagen wurden verheizt. Türen, sofern sie rausgebaut werden konnten, wurden für Notunterkünfte gebraucht. Hatte man keine Verwendung für Dinge aus Metall, so gab es hierfür beim Schrotthändler Bares. Zu Zeiten des Kalten Krieges wurden sämtliche unterirdischen Bauwerke gesucht, geöffnet und taxiert. Die meisten von ihnen wurden dann für die Ewigkeit verschlossen, da sie mehr oder weniger stark unter Wasser standen. Die Freude oder Last hat dann der jeweilige Grundeigentümer. In unserem Fall ist es die Wichernkirche im Wichernsweg 16, die sich vor fast genau 25 Jahren entschloss, uns ihren Bunker für geschichtliche Zwecke zur Verfügung zu stellen. Hieraus ist eine gedeihliche Zusammenarbeit erwachsen. 

Wenn Sie also mal wieder das Bunkermuseum besuchen, bringen Sie ordentlich Zeit mit, denn Kirche bietet neben einer Kleiderkammer eine spannende Bücherstube. Immer donnerstags von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr, letzter Einlass 17.15 Uhr, ist das Bunkermuseum geöffnet. An Feiertagen haben wir geschlossen.

Eine schöne Woche wünscht die Stadtteilinitiative Hamm

 

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Mittwoch, 11. Dezember 2019